Frankfurt - Es war 3:30 Nachts, als der Anrufbeantworter der Hotline plötzlich ansprang. Normalerweise hätte sich der Präsi einfach umgedreht und weitergeschlafen, hätte er nicht das Wörtchen "Neuber" aufgeschnappt. Dies war wie ein Liter Kaffee auf nüchternen Magen. Also ran an die Hotline. Ein extrem eingeschüchterter und von Schlafstörungen geplagter junger Mensch im Alter von 15 Jahren erzählte von einem Rechtsanwalt aus Krefeld und einer Abmahnung wegen folgendem Kommentar bei WOT zu der Seite www.marco-born.eu:
"Vorsicht Kriminelle versuchen gutes Angebot vorzutäuschen. Verbraucherzentrale warnt"
Herr Neuber, sind sie wirklich ständig auf der Suche nach Ärger? Eine gute Nachricht, den haben Sie jetzt gefunden. Die Abmahnung gegen den Präsi und unseren Verein, haben wir ja noch humorvoll aufgenommen nun Herr Rechtsanwalt Andreas Neuber aus Krefeld und Herr Marco Born und Truppe aus Augsburg ist Schluss mit lustig. Aber wenden wir uns zuerst der abgemahnten Aussage zu. Hier ein Statement der Arbeiterkammer Steiermark:
Warnung vor wertlosen Heimarbeitinfos
Vorsicht vor einem Internetanbieter von Heimarbeitseiten: Die unseriöse Onlinefirma erweckt unter verschiedenen Adressen den Eindruck, es stünden Konsumentenschutzorganisationen hinter dem Angebot.
„Tatsache ist, dass es weder im Internet noch sonst wo seriöse Heimarbeitsangebote gibt und dass von allen Unternehmen, die Vorauskasse verlangen, um später windige Geschäftsempfehlungen zu liefern, nur abzuraten ist“, warnt Dr. Peter Kiesswetter vor folgenden Seiten und den darauf angebotenem Service: www.verbraucherschutz-europa.eu, www.konsumentenschutz-internet.at oder www.verbraucherschutz-internet.de.
45 Euro vorab für wertlose Infos
Unter falscher Konsumentenschützerflagge versuchen hier Geschäftemacher ahnungslose Opfer zu ködern, empört sich der AK-Experte über dreiste Tricks: So werden anfragenden Personen 45 Euro vorab für wertlose Infos abgeknöpft. Dieser „Verbraucherschutz Internet Verein“ sei „ ein Kuckucksei, der sich mit berechtigten Warnungen vor anderen Gaunern schöner macht, als er selbst ist.“
Missbrauch von Konsumentenschutzeinrichtungen
Nachdrücklich weist der AK-Konsumentenschutz darauf hin, dass die Augsburger Betreiber dieser Internetseiten mit den deutschen Verbraucherzentralen, dem österreichischen Verein für Konsumenteninformation oder den Konsumentenschutzabteilungen der Arbeiterkammern nichts zu tun haben, auch wenn auf diesen Seiten ein Link zu seriösen Konsumentenschutzeinrichtungen gelegt wurde. „Lassen Sie daher die Finger von allen als vertrauenswürdig empfohlenen Angeboten.“
Wir wurden darüber unterrichtet, dass Herr Rechtsanwalt Neuber auch die Arbeiterkammer Steiermark abgemahnt hat, dies war jedoch ein Irrtum.
Wir wissen nun, dass ein anderer Anwalt hier die Finger im Spiel hat. War auch besser für Herrn Neuber, da seine Noch-Zulassung in Österreich genau soviel Bedeutung hat wie ein umgefallener Sack Reis im Hafen von Shanghai. Bleibt die Frage, ob der Anwalt aus Österreich wohlweislich Vorkasse genommen hat. Schließlich hat Marco Born noch einige andere Sachen zu bezahlen.
Zurück zur Abmahnung. Wenn der zuständige Sachbearbeiter des Österreicher Verbraucherschutzes wieder unter seinem Schreibtisch hervorgekommen ist, unter dem er sich seit Donnerstag vor Lachen rollt, dann werden hier einige Gespräche geführt und nach einschlägigen Lösungen gesucht.
Der Kommentar des abgemahnten Jugendlichen jedenfalls, Herr Neuber, gibt in aller Kürze den O-Ton der Meldung der Arbeiterkammer wieder. Unserer Meinung ist die Äußerung als zulässige Meinungsäußerung zu werten.
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Irgendwann nimmt man diese Abmahnungen wie Werbefaxe und Werbebriefe, man wirft sie einfach in die Rundablage P.
Gut Cheffe nicht, der stellt sie zuvor noch als schlechtes Beispiel ins Netz